Schnee

Der Winter macht seinem Namen in dem Jahr keine Ehre. Und das stört mich überhaupt nicht. Ich brauche die Kälte und das Verkehrscaos bei Schnee nicht. Aber heute war der Hang in Reichenbach in der Tat leicht mit Schnee bedeckt.

Trotz der mauen Aussichten und dem trüben Himmel waren auch 6 Flieger am Nachmittag da. Allerdings war der Wind noch schwächer wie vorhergesagt. Oder anders ausgedrückt. Erst Nullwind und als dann ein klein bisschen Wind kam, kam er zu weit aus Ost. Was letztendlich dazu geführt hat, dass man mal wieder Vorwärtsstart üben musste. Ich denke, das habe ich (außer an der Winde) mindestens 2 Jahre nicht mehr gemacht. Gegen Ende ging dann auch wieder Rückwärtsstart, wobei wie gesagt der Osteinschlag gestört hat. Zumindest sind die Abgleiter bei mir problemlos bis runter auf den Betonweg gegangen. So 6 oder 7 habe ich gemacht, bevor ich abgedüst bin.

Da ich sowieso den Tripp an den Hang mit einem anderen Termin in der Gegend verbinden konnte, was es ok. Wäre ich nur deswegen die Strecke gefahren, wäre ich heute enttäuscht gewesen.

Eröffnung der Flugsaison 2014

Das hat heute mal wieder richtig Laune beim Spielen in Reichenbach gemacht. Die letzten Tage habe ich mich mehrmals falsch entschieden, bin nicht an den Hang und dann war es da mehrfach richtig gut gegangen. Oder ich musste bei guten Flugbedingungen arbeiten. Aber heute hat es gepasst, obwohl die Prognosen eher mau ausgesehen haben. Zwar war Sonne angesagt, aber der Wind sollte nur ganz schwach sein.

Ich war gegen 12:30 Uhr in Reichenbach am Hang und in der Tat war der Wind nur sehr schwach. Hat gerade so zum Rückwärtsaufziehen gelangt. Aber es hat dafür dennoch ganz gut getragen. Die relativ kalte Luft und die starke Sonne haben auch beim mauen Lüftchen für tragende Verhältnisse gesorgt. Wobei „kalte Luft“ für Januar sehr relativ zu sehen ist. Mir ist es teils so warm geworden, dass ich zeitweise mit kurzen Ärmeln am Hang rumgeturn habe (wenngleich mit einer Steppweste).

Der Wind hat über den gesamten Nachmittag genau auf den Hang gestanden und er wurde auch zeitweise etwas kräftiger. Aber so richtig stark wurde er nie. Das war heute sowieso das Problem – oben konnte man sich nicht halten oder brauchbar fliegen/spielen. Aber wenn man ganz nach unten geflogen ist, hat man über der unteren Wiese und dem Acker ganz gut Höhe bekommen.

Was dazu geführt hat, dass ich gut 15x ganz runter geflogen bin. Und natürlich dehalb wieder hochlaufen musste. Gegen 16:00 Uhr war ich so fertig, dass ich zusammengepackt habe. Obwohl es noch fliegbare Bedingungen gab und noch mehrere Flieger am Hang waren.

Überhaupt war es heute recht voll für die mauen Prognosen. Gut 10 Flieger waren über den Nachmittag da. Und zig Spaziergänger als Zuschauer. Alles in allem eine wirklich gut Entscheidung es heute zu riskieren und trotz mauer Vorhersagen an den Hang zu gehen.

Vor-Silverster-Fliegen

Wir waren heute um 14:00 Uhr in Reichenbach, denn es gab Südwind und Sonne.

Vor Ort haben wir uns aber spontan für Eschbach umentschieden, denn es schien von unten etwas Osttendenz da zu sein und in Eschbach geht es einfach um Welten besser, wenn der Wind da richtig auf dem Hang steht. Was aber heute nicht unbedingt die richtige Wahl gewesen sein muss. In Eschbach ging es auch nur so lala. Ich hatte nur beim ersten Versuch mich etwas halten können. Der Rest vom Nachmittag war mehr Spielerei und etwas hüpfen. Kein Reinfall, aber das hätten wir auch in Reichenbach haben können. Da wären wir weniger im Auto unterwegs und länger am Hang gewesen. Zumal die Buschlandung von dem Kollegen R. auch in Reichenbach ob fehlender Hecken dieser Art ausgeblieben wäre ;-).

Würde mich mal interessieren, ob es in Reichenbach noch ging. Da waren wohl etwas später auch 3 – 4 Flieger noch am Hang.

Sonnenschein

Gestern und heute gab es strahlenden Sonnenschein, was man im Dezember ausnutzen muss, wenn man Zeit hat. Zumal heute auch noch der Wind moderat aus Süd kam.

Von daher Zeit genommen und 12:30 Uhr in Reichenbach am Hang aufgelaufen.

Über den Nachmittag waren wir da 7 Flieger und am Vormittag war schon ein Flieger da gewesen, was man gut in der Webcam beobachten konnte. Dessen Versuche schienen aber eher mau gewesen zu sein, denn der Wind war insgesamt den Tag recht schwach.

Bei uns tat aber die strahlende Sonne ihren Teil und zusammen mit der trockenen und kühlen Luft hat es teils gar nicht schlecht getragen.

Wobei „kühl“ auch relativ war, denn ich bin zeitweise in kurzen Ärmeln am Spielen gewesen.

Und Spielen ging heute richtig gut. Auch ein paar kurze Flüge und nette Abgleiter hat der Nachmittag bis etwa 15:00 Uhr hergegeben. Keine fliegerische Bombe heute, aber einfach ein schöner Nachmittag am Hang.

Um 15:00 Uhr ist der Wind ganz eingeschlafen und wir haben zusammengepackt. Wobei mein letzter Abgleiter über der Landewiese extrem hoch war und ich erstmals sogar über mein Auto an unseren Standardparkplätzen geflogen bin und von da erstmal den Betonweg eine ganze Strecke zurückfliegen musste, um gescheit landen zu können.

Advent, Advent …

das Verlangen nach Airtime brennt. War aber heute nicht wirklich zu stillen. Es sahr nach Nordwind aus und ich bin deshalb so kurz nach 12:00 Uhr am MFK eingelaufen. War sonst keiner da und es hat auch niemand was verpasst. Der Wind war schwach und vor allen Dingen zu westlich. Ich habe ne gute Stunde auf der unteren Wiese gespielt und ein paar kurze Hüpfer rausgehauen. Das war alles. Aber da ich sowieso in der Gegend war, war es schon ok. Zumal ich auf dem Rückweg eine sehr günstige Tankstelle erwischt habe.

Windenkurs in Laufenselden

 

Dieses Wochenende hat die Flugschule Airsport aus Wiesbaden einen Windenschleppkurs veranstaltet. Und zwar in Kooperation mit den Gleischirmfreunden Taunusstein und man konnte als Vereinsflieger sich da einklinken. Die Aussichten versprachen moderaten Wind und tendetiell sollte sogar hier und da die Sonne durch den Nebel brechen. Und da ich Zeit hatte und man in der Jahreszeit dann jede Chance nutzen muss, um überhaupt in die Luft zu kommen, bin ich gegen 10:30 Uhr auf dem Flugplatz in Laufenselden eingetroffen. Der Kurs ist bereits um 9:00 Uhr losgegangen, aber so früh musste es dann doch nicht sein. Vor Ort waren 9 Windenschüler und bis etwa 13:30 Uhr war ich der einzige Vereins- bzw. Freiflieger. Danach sind noch drei weitere eingetroffen, die aber jeweils nur einen Flug gemacht haben.

Wobei die Bedingungen auch nicht gerade perfekt waren. Von wegen Sonne – kalt und nassnebelig den ganzen Tag. Halt typisches November-Wetter. Wobei für die Flugschüler die Bedingungen eigentlich richtig gut waren. Der Wind stand moderat auf der Bahn und kam direkt von vorne. Und in der Luft war es total ruhig.
Was letztendlich aber auch die Konsequenz hatte, dass man keine Chance auf längere Flüge hatte. Bei meinem ersten Flug konnte ich kurz bei einem Nullschieber kreisen, aber das war es auch. Und nicht nur für mich – das war wohl der längste Flug des Tages und der kam so auf knapp 4 Minuten. Was auch daran lag, dass die Schleppstrecke gegenüber unserer normalen Schlepplänge nochmal um rund 150 Meter verkürzt war und man nur mit geringer Höhe ausgeklinkt hatte. Insgesamt hatte ich 4 Flüge mit einer Gesamtdauer, die bei einem halbwegs guten Tag ein Flug bringt.
Aber man muss die Jahreszeit beachten und ich bin zufrieden überhaupt in die Luft gekommen zu sein. Auch wenn ich für die 4 kurzen Flüge von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr auf dem Platz war. Zumindest war mir trotz des Mistwetters nich sonderlich kalt, denn ich hatte mich vorsorglich richtig dick eingemummelt. Trotzdem bin ich nicht sicher, ob der Tag meiner Erkältung gut getan hat. Zumal ich morgen an der VHS Idstein einen Webseiten-Kurs und dabei viel reden muss. Naja – werde es morgen sehen…
Morgen sind wohl bei dem Kurs weniger Leute dabei und der Wind soll etwas stärker werden. Könnte also besser wie heute gehen. Nur nicht für mich, wegen eben dem VHS-Kurs.

Dem November-Blues entfliegen

Im Grunde hatte ich den Nordwind morgen auf dem Schirm, um zwischen den ganzen Regenphasen mal in die die November-Luft zu kommen. Aber heute morgen zeigten die Webcams höherer Lagen Sonne und auch die Prognosen standen auf gutes Wetter. Leichter Südwind hat mich zu einem Post im Forum veranlasst, ob kurzfristig jemand mit nach Reichenbach kommen würde. Muss zwar mein altuelles jQuery-Buch bald abgeben, aber daran kann ich auch im Dunkeln schreiben. Die Antworten haben aber Eschbach ins Spiel gebracht und ich habe mich überzeugen lassen. War deshalb um 12:00 Uhr am Hang. Am Anfang war der Wind ganz schwach und ich kam zwar bis zum Hochsitz ganz rechts, stand aber nach dem Eindrehen immer auf dem Boden. Von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr gab es aber eine ganz gute Phase und ich konnte mich mehrmals etwas länger an der Kante halten. Über die Bäume ging es zwar nicht, aber immerhin.

Bis zum Ende der guten Phase war ich alleine am Hang und mit jedem der drei Flieger, die dann noch kamen, schien sich die Windstärke jeweils zu halbieren.

Um 14:30 Uhr war es vorbei und ich bin heim. War heute kein Highlight, aber für November-Verhältnisse gar nicht schlecht.

Notlösung

Irgendwie ist im Moment der Wurm drin. Die Entscheidungen, ob oder wann und wo ich fliegen gehe, sind die letzten Tage eher schlecht gewesen. Ganz blöd ist letzter Samstag gelaufen, wo ich mit dem Schirm im Auto unterwegs war und an keinen der beide infrage kommenden Hänge durchgefahren bin. Die Bedingungen schienen mir zu heftig. Und gerade an dem einen Hang muss es super gegangen sein. Einfach mit Zitronen gehandelt. Eigentlich sollte ich es mittlerweile wissen – am Hang entscheidet sich die Sache und nirgends sonst.


Aber auch heute war nicht so gut gelaufen. Es sollte ursprünglich  in Neu-Anspach geschleppt werden, aber zum Zeitpunkt der endgültigen Entscheidung ist der Wind quer zur Bahn gekommen. Und das recht kräftig. Die Prognosen sahen nicht so aus als würde die Richtung den Tag noch passen. Von daher wurde das Schleppen abgesagt.
Also habe ich meinen üblichen Notnagel in die Wand geschlagen und bin nach Reichenbach. Gegen 15:00 Uhr war ich da. Und mit mir Nullwind. Das hätte vermutlich perfekt mit Schleppen heute funktioniert. Ich hab ne halbe Stunde am Hang gewartet und dann kam auch noch etwas Wind – gerade mit noch einem weiteren Flieger. Schwach, aber direkt auf den Hang und es gingen in der folgenden Stunde gut 8 – 10 Abgleiter. War also heute kein Reinfall, zumal es schön sonnig und warm war. Aber es war auch definitiv kein wirklich guter Tag.   Witzig – ein anderer Flieger hat uns per Webcam beobachtet und mir zwei Bilder per Mail zugeschickt – scheint mein erster Abgleiter gewesen zu sein (Danke an Wolfgang).

Endlich mal wieder in Reichenbach gewesen

Ist schon komisch, aber ich war verdammt lange nicht mehr in Reichenbach am Hang. Sonst die Jahre war ich immer extrem oft an dem Hang gewesen, aber 2013 überhaupt recht selten. Und das obwohl ich eigentlich die letzten Wochen ziemlich oft in die Luft gekommen bin. Nur halt an anderen Locations.

Aber heute bin ich mal wieder hin und um 13:45 Uhr am Hang angekommen. Die Windprognosen haben Südwind vorausgesagt, aber es war nicht ganz eindeutig, ob mehr S bis maximal SSO oder mehr Osteinschlag. Bei mehr Osteinschlag wäre Eschbach definitiv die bessere Variante, zumal der Hang viel bessere Flugmöglichkeiten bietet. Aber ich hatte die Prognosen so interpretiert, dass Süd die Hauptrichtung sein sollte.

Vor Ort stand der Wind am Anfang richtig gut auf den Hang. Und kräftig. Meine ersten Flüge waren daher gar nicht schlecht, aber noch verhalten, da ich am Anfang alleine war. Als dann weitere Flieger ankamen, ist der Wind leider mehr nach Ost gedreht und noch stärker geworden. Ich war schon kurz vor dem Zusammenpacken als sich die Bedingungen wieder gebessert haben. Zwar musste man Glück haben mit der richtigen Phase (war alles andere als beständig), aber ich habe 2 -3 Flüge heut hinbekommen, die ich für den Hang unter meine Top-10 ansiedeln würde. Das war für Reichenbacher Verhältnisse richtig lang, hoch und gut. Konnte mich an der mittleren Kante und gerade über den unteren Äckern richtig halten und teils sogar von unten wieder zurückfliegen, was da wirklich nicht oft geht. Später am Nachmittag ging der Wind wieder mehr auf Ostrichtung, aber bis 17:15 Uhr konnte man immer noch ganz brauchbar spielen.

Ich kann mich also über den heutigen Tag ganz und gar nicht beschweren, obgleich im Nachhinein Eschbach wohl doch die bessere Wahl gewesen wäre.