Südhang Wasserkuppe

Dass ich auf die Wasserkuppe möchte und es dann doch nicht mache, ist fast zu einem „Running-Gag“ in meiner Fliegerkarriere geworden. Eigentlich kommt immer was dazwischen, wenn ich so einen Plan aufsetze oder ich gehe dann doch an einen anderen Hang. Obwohl ich auf der Wasserkuppe meine Ausbildung gemacht hatte, war ich in den ganzen Jahren danach vielleicht maximal 5x noch da.

Aber für heute sah es so schön sonnig aus und da ich nach mehreren Schulungstagen endlich mal wieder Zeit hatte, wollte ich (mal wieder) einen Flugtag auf der Wasserkuppe einschieben.

Ich habe deshalb gestern in unserer FB-Gruppe angefragt, ob jemand kurzfristig mit wollte. Aber die Diskussionen gingen alle in die Richtung, dass der Wind für heute zu weit aus Ost kommen und sowieso zu schwach werden sollte.

Also wie immer. Ich habe deshalb den Plan für heute noch gestern abend begraben. Vielleicht Samstag war dann der neue Plan.

Doch heute morgen sah es einfach zu gut von dem Wetter aus und nachdem
mir dieser „Running-Gag“ mit der Waku langsam auf den Senkel geht und
eine Verschiebung auf einen möglicherweise besseren Folgetag selten gut
geht, bin ich dann doch ganz kurzentschlossen losgefahren.

11:00 Uhr war ich startfertig am Südhang. Und wieder Erwarten stand der
Wind genau auf dem Hang. Von wegen zu viel Ost. Allerdings war der Wind
in der Tat nicht wirklich stark. Zum Spielen hat es aber von Anfang an
genügt.

Spannend fand ich dann Aussagen von den Geländerhaltern, dass der Wind
zunehmen und sogar grenzwertig werden sollte. So ganz ist das nicht
eingetreten, aber der Wind hat in der Tat zugenommen und ich sogar
ausgehebelt, dass es mich fast über den Zaun Richtung Radom gezogen
hatte. Nix passiert, aber die Leinen waren durchgezogen und ich habe
echt Mühe gehabt, den Schirm bei dem Wind wieder startfertig zu
bekommen.

Ansonsten wurde es über dem Nachmittag immer voller am Hang. Schon krass
für einen normalen Arbeitstag. Und leider scheinen die Flugsitten auf
der Waku ziemlich rauh zu sein. Da wurde teils ziemlich rumgepöpelt,
wenn sich jemand in seiner Ideallinie gestört gefühlt hat.

Alles in Allem wurde mir das dann zu eng in der Luft und zu aggressiv
von der Stimmung und ich habe so gegen 15:00 Uhr eingepackt.

Wenn ich mir vorstelle, wie voll das morgen und am Sonntag da werden wird – das
werde ich mir nicht geben. Wenn in Zukunft Waku, dann nur unter der
Woche und niemals am Wochenende.

Und so schön es da auch ist – die Fahrerei geht mir doch gewaltig gegen den Strich. Ich muss halt beruflich sehr oft weite Strecken fahren und da ist die Lust, das privat
zu machen, über die Jahre ziemlich niedrig geworden.

Lieber kurze Strecken zu unseren Hängen und Schleppstrecken vor Ort und dafür in Kauf nehmen, dass die halt nicht ganz mit der Qualität von Waku etc. mithalten – das ist halt meine Strategie.

Wobei es aber over all dennoch heute sehr schön war – einfach
Traumwetter mit Sonne und Schnee und eben auch die schöne Landschaft – ein kleiner Kurzurlaub fast.

Bombenflugphasen

Gegen 12:00 Uhr war ich heute am MFK. Den Tag über war wirklich alles dabei. Von zuviel West, aber zu schwach bis zu heftig. Von Schneeregen bis strahlenden Sonnenschein.
Aber zwischen den Extremen war das heute für mich nahe an den perfekten Bedingungen. Es gab so etwa 45 – 60 Minuten, in denen es einfach nur Bombe war.
In der wohl besten Phase konnten wir froh sein, dass wir Schirme dabei hatten. Denn wir sind da in Schneeregen geflogen.

Aber danach kam strahlender Sonnenschein und der Wind stand einfach genial an. Manche sind hoch über den Kopf geflogen, andere nach vorne ins Feld weg. Und ich habe mir einfach eine Kante gesucht und Airtime genossen. Ohne irgendwelche Anstrengungen konnte man hin- und herfliegen und dem restlichen Treiben am Hang aus der Luft zuschauen. Nur ist es dann irgendwann mit einem heraufziehenden neuen Schneeschauer zu sportlich geworden .Da sind dann alle Flieger – nicht nur ich – landen gegangen. Nach einiger Zeit ist es wieder richtig gut geworden, aber mir war kalt und ich bin 15:00 Uhr heim. Dennoch – ein Superflugtag heute.

Vorwärtsstarttraining

Die paar Hüpfer, die ich heute am Hang in Eschbach gemacht habe, waren es im Grunde nicht wert, dass der Schirm nass geworden ist. Aber es sah die Woche eigentlich ganz gut von den Prognosen aus. Doch da die angekündigte Windstärke sukzesive schwächer wurde, konnte man schon sowas ahnen. Nur da ich eine Weile an den Hang fahre, ist es meist zu spät, wenn ich erst losfahre, wenn die Bedingungen vor Ort dann passend gemeldet werden. Da heute morgen also eine verdammt schöne Sonne am Himmel gestrahlt hat, ich sowieso Zeit hatte und zudem was in Eppstein abliefern wollte, bin ich dann doch auf Verdacht an den Hang gefahren und etwa 11:15 Uhr da gewesen. Wir waren allerdings nur 2 Flieger vor Ort und der Wind war wirklich sehr schwach. Im Gespräch kam eher als Witz, dass wir heute wohl Vorwärtsstart machen müssten. Wobei sich das dann als eigentlich gar nicht so schlechte Idee zeigte. Denn ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich am Hang das letzte Mal vorwärts gestartet bin (Windenstart mal außen vor). Wenn man schon am Hang ist und auf bessere Bedingungen wartet, warum nicht mal wieder Vorwärtsstart üben? Besser als die Beine in den Bauch gestanden

Die Bedingungen wurden aber heute wirklich nicht mehr so, dass man vor oder gar über die Bäume gehen konnte und so haben wir gegen 13:15 Uhr den Abflug gemacht. Und um der Fahrerei noch etwas mehr Sinn zu geben, bin ich auf dem Rückweg wenigstens nochmal um den Hammerskopf gejoggt.

Fast gut

So richtig Zeit hatte ich eigentlich nicht heute. Aber die Windprognose stand genau auf Nord. Nicht etwa NW oder NO sondern exakt N. Ich war so unvorsichtig und auf WhatsApp zu posten, dass ich mir die perfekte Prognose für MFK so basteln würde, wie sie dann am Morgen auch ausgesehen hatte. Also von daher gab es keine Wahl – ich musste an den Hang. Gegen 11:30 Uhr war ich da.

Der erste Versuch war auch sehr vielversprechend. Wie immer bin ich den ersten Flug noch vorsichtig angegangen, aber es hat sich gleich gezeigt, dass es super getragen hat und überhaupt keine Böen da waren. Demensprechend bin ich dann forscher die Sache angegangen, und es war eigentlich am Anfang immer recht gut gegangen. Aber je mehr ich an die Kante gegangen bin, desto schwächer wurde der Wind. Das Flugniveau ist also irgendwie immer gleich geblieben. Ich habe mehr investiert, der Wind aber weniger geliefert. Ab etwa 13:30 Uhr wurde der Wind immer schwächer, aber bis 15:00 Uhr konnte man zumindest noch was machen. Fazit – wieder einmal sehr viel versprochen, aber nur in Teilen gehalten.

Anfliegen 2019

Da waren über den Nachmittag doch eine ganze Menge an arbeitsscheuen Gesellen am Hang aufgelaufen, um – statt mit fleisiger Arbeit ihre Zeit im Sinne der Gesellschaft einzubringen – den Tag mit dem Anfliegen des Jahres zu verschwenden.

Wobei ich um 12:00 Uhr als Erster den Hang am MFK „aufgeschlossen“ und gegen 16:30 Uhr wieder „zugeschlossen“ habe.

Gestern stand der Wind auch schon prächtig auf NNW und dazu gab es schöne Sonne. Aber leider zu viel Wind für unsere lahmen Tüten. Deshalb hatten wir die Hoffnung auf heute gesetzt. Leider ist die dann aber nicht ganz erfüllt worden.

Es ging zwar die ganze Zeit von oben zu starten und auch ein bisschen hin- und her fliegen. Aber richtig halten konnte man sich kaum. Der Wind war etwas zu schwach und mit etwas zuviel West drin. Bei mir waren es 2 oder 3 der unzähligen Startversuche von oben, bei denen man mit etwas Wohlwollen von einem „Flug“ sprechen konnte. Dazu war es neblig und kühl. So richtig unangenehm nasskalt. Hin und wieder kamen sogar ein paar Tröpfchen runter.

Schlecht war der Nachmittag aber dennoch nicht. Denn da ich mindestens 20x von oben und ein gutes Duzend Mal von unten gestartet bin, kam durchaus einige Airtime zusammen. Mühsam ernährt sich das Eichhorn, aber es ernährt sich.

Und das Hochlaufen ist auch gut für die Konditition. Zudem ist man mal an der frischen Luft gewesen und hat die Jungs der „Szene“ getroffen.

Man hätten den Nachmittag schlechter verbringen können – etwa im Büro mit Arbeit :-).

Kurze Weihnachtssession

Das war dringend mal wieder notwendig. Die letzten Wochen hat es einfach nicht mit Fliegen geklappt. Und natürlich ist der einzige Tag mit einer gewissen Chance auf Airtime auf Weihnachten gefallen. Dabei ist mir die Chance gestern nur so nebenher aufgefallen, denn im Vorfeld hatte ich die Sache überhaupt nicht im Fokus.

Deshalb habe ich mal gestern vorsichtig in der WhatsApp-Gruppe gefragt, ob sich noch jemand im Weihnachtsstress Zeit für eine kurze Session am Hang nehmen wollte? Gab aber nur Absagen oder keine Reaktion. Aber heute morgen war das Wetter einfach zu gut um drin zu bleiben. Also Alternativprogramm mit dem Rad.

Aber als ich wieder zuhause war, habe ich so gegen 11:45 Uhr einen Post in der WhatsApp-Gruppe mit einem Schirm über dem Hang gesehen. Sofort habe ich alles stehen und liegen gelassen und bin an den MFK. 13:00 Uhr stand ich am Start. Wir waren zu 5. und drei Schirme schon in der Luft, als ich angelegt hatte. Aber in dem Moment sind dermßen Böen durchgezogen, dass die teils nur noch rückwärts geflogen sind. Also habe ich lieber noch einen Augenblick gewartet und dann später bin ich auch von unten gestartet.

Aber die Bedingungen waren wirklich brauchbar. Nicht zu kalt, teils brutal schöne Sonne und es hat gut getragen. War eine nette Spielerei, wobei man das Windrad im Auge behalten musste. Denn zwischendurch hat es immer wieder heftig aufgefrischt und da bin ich lieber am Boden geblieben. Das war dann wirklich sportlich und bockig geworden.

Die ganze Session hat auch nur bis 14:30 Uhr gedauert. Dann sind alle ob der kommenden Festlichkeiten heim. War also heute eine ziemlich kurze Angelegenheit, aber immerhin. Netter Jahersabschluss, wenn denn nicht noch was die nächsten Tage geht.

Immer knapp vorbei, aber trotzdem viel los

Die letzten Tage ging immer irgendwas schief, wenn ich hätte was mit dem Schirm machen können. Entweder falsch eingeschätzte Lage, keine Zeit oder dummerweise zu faul. Die einzige Airtime in den letzten Wochen war wieder mit dem Flieger auf meiner Standardstrecke FFM – Graz.
Wobei rund um die Gleitschirmfliegerei schon Einiges abläuft. Gestern Weihnachtsfeier der GFT, aber immer wieder „Fast-Flugtage“, die wie gesagt für mich leider aber nicht geklappt haben.

Die kurioseste Sache ist gerade in Wallertheim passiert. Direkt an dem Windrad, an dem dort bei Ost die Schirme ausgelegt werden, ist ein Flügel abgerissen. Vielleicht ist da was abgerostet, weil ich mal drangepinkelt hatte?

Nette Flugphasen


Jahreszeitgemäß nehmen die Chancen auf Airtime unter dem Schirm ab. Und zudem habe ich die letzten Tage an ein paar guten Flugtagen keine Zeit gehabt oder aber die Lage falsch eingeschätzt. So wie am Mittwoch, wo ich Zeit gehabt hätte und es in Eschbach geflogen ist – nur ich habe das nur über die Webcam gesehen und mich geärgert, dass ich nicht hin bin.

Heute morgen musste ich aber sowieso nach Eppstein und da es trocken werden sollte und sogar Aufheiterungen möglich, wollte ich nicht wieder einen potentiellen Flugtag ungenutzt verstreichen lassen. Der Wind sollte aus Süd kommen und deshalb hatte ich Reichenbach anvisiert.

Aber schon am frühen morgen sah es so aus als würde der Wind eher aus S/SO kommen. Ich bin dann zwar nach Reichenbach gefahren, aber schon mit der Option gleich nach Eschbach weiter zu fahren. In Reichenbach stand der Wind stramm auf SO und deshalb war es keine Frage auch wirklich weiter zu fahren.

Als ich zwischen 12:15 – 12:30 Uhr am Hang war, waren wir nur zu Zweit. Und der Wind stand gleich gut an, dass schon der erste Versuch gar nicht schlecht war.

Leider haben die Bedingungen dann etwas nachgelassen. Zumindest für mich war der Wind erst einmal etwas schwach, um mich halten zu können. Ich brauche ob meines Gewichts doch etwas mehr Power als die Fliegengewichte.

Aber ich kann mich heute wirklich nicht beschweren, denn es kamen noch ein paar richtig gute Phasen, in denen auch schwere Jungs in der Luft bleiben konnten.

Zwar war immer wieder etwas zuviel Süd heute drin, aber der Wind stand dann auch immer wieder für eine Weile gut genug auf dem Hang.

Gegen 15:30 Uhr haben wir eingepackt, da sowohl die Sonne hinter den Bäumen verschwunden ist als auch der Südwind stärker durchgedrückt hat. Alles in Allem was das für November ein richtig guter Flugtag heute.

Fast schon kitschig schöne Licht- und Wetterverhältnisse

Ich war gestern noch unsicher, ob ich heute nochmal nach Singhofen fahren sollte. Denn heute war gemeinsames Schleppen von Freifliegern und einem Windenkurs angesetzt. Und da zieht sich die Sache immer ziemlich zwischen den Flügen und man kommt nur auf wenige Flüge über den Tag. Zumal ich gestern ja schon 6 oder 7 Flüge machen konnte.

Aber das geniale Wetter heute morgen hat mich dann doch aus dem Haus getrieben. Ich hatte mir für den Tag auch nur drei Flüge vorgenommen und die dann auch bekommen.

Aber da ich zwischen den Flügen wieder ziemlich viel das Quad gefahren bin, wurde die lange Wartezeit sowohl sinnvoll genutzt als auch für mich nicht langweilig.

Und die Licht- und Wetterverhältnisse waren heute geradezu kitschig schön. Einfach nur traumhaft.

Wobei es beim Losfahren zuhause schon total sonnig war und – im Gegensatz zu gestern – auch auf der ganzen Fahrt nach Singhofen kein Nebel vorhanden war. Nur strahlender Sonnenschein. Und das, obwohl Treffen schon eine Stunde früher als gestern – um 9:00 Uhr – angesetzt und ich zumindest eine halbe Stunde früher wie gestern losgefahren bin.

Das galt bis zum Erreichen des Flugplatzes in Singhofen. Denn da stand urplötzlich eine Nebelwand, dass man die Hand vor Augen kaum sah. Da ist die kühle Feuchtigkeit aus dem Lahntal hochgezogen und hat sich erstmal eine Weile festgesetzt.

Aber als sich die Sonne dann durchgekämpft hatte, wurde es wie gesagt kitschig schön. Da ich im ersten Doppel des Tages wieder gestartet bin, hatte ich beim ersten Flug eine geradezu traumhafte Kulisse in der Luft. Der Flugplatz und die Höhen vom Taunus waren schon voll in der Sonne. Das Lahntal und die anderen Täler der Umgebung waren aber noch mit Nebel und Wolkenfetzen gefüllt.

Ich habe selten so einen traumhaften Ausblick beim Fliegen gehabt, wie bei dem ersten Flug heute. Auch wenn der Flug uhrzeit- und jahreszeitlich nur recht kurz war – alleine für so ein Erlebnis hatte sich der Weg schon gelohnt. Die zwei anderen Flüge, zwischen denen jeweils fast 2 Stunden lagen, waren da heute zur ein Bonbon obendrauf.

Was heute allerdings noch bemerkenswert war – ich habe es noch nie so voll in Singhofen oder auf einem anderen Schleppgelände gesehen. Wobei es nicht mal unbedingt die Anzahl der Flieger war – 7 oder 8 Flugschüler und 4 Freiflieger sowie ein Tandem. Und ein paar Motorflieger, die sich aber vorne auf dem Platz aufgehalten haben. Das ist gut gefüllt, aber noch im Rahmen.

Die Tandempassagiere sind jedoch mit großer Anzahl an Begleitpersonen angereist und dazu haben ständig irgendwelche Passanten gehalten um zuzuschauen. Ich habe zu Spitzenzeiten gut 20 Autos am Start gezählt. Dazu noch über den Tag diverse Motorräder. Das war fast ein Volksfest heute.
Gegen 15:00 Uhr hat dann der Wind sich quer gestellt und das war für mich der Anlass heinzufahren.

Sechs Richtige

So langsam sieht es so aus als würde die Flugsaison dem Ende zugehen. Ab Montag soll das Wetter die Temperaturen annehmen, die man in der Jahreszeit eigentlich erwarten kann. Und vielleicht gibt es sogar Regen.
Dementsprechend versuche ich vorher noch Flugmöglichkeiten
auszunutzen, wenn sie sich bieten. Heute beim Schleppen in Singhofen hat es auch ganz gut gepasst. Zumindest in Hinsicht auf das, was man zu der fortgeschrittenen Jahreszeit erwarten kann.

 

In der Luft war es heute extrem ruhig – fast wie Bahnfahren auf Schienen. Nur halt in der Luft. Aber ich mag auch solche ruhigen Genussflüge.
Richtig Thermik gab es nicht, aber zumindest einige Nullschieber und etwas längere Kreiserei war drin. Da
ich auf sechs Schlepps kam (oder vielleicht sogar 7 – so ganz sicher bin ich mir nicht mehr), kam einige Airtime zusammen.

 

Beim ersten Schlepp hat der Nebel noch so tief gegangen, die wir beiden ersten Dummy so gegen 10:30 Uhr quasi von den Wolken verschluckt wurden und vom Start nicht mehr zu sehen waren.
Aber der Nebel hat sich schnell verzogen und dann war es wieder recht schön sonnig mit immer wieder längeren Abschattungen.
Die einzige Aufregung hatte ich bei meinem 4. oder 5. Flug, bei dem ich über der Winde zwar die Klinke gezogen hatte, das Seil sich aber nicht richtig gelöst hat. Ich hatte das zwar nicht sofort bemerkt und schon abgedreht, aber als der Funkspruch von unten kam, hatte ich dann doch auch schon bemerkt, dass da was nicht stimmt. Also keine wirklich problematische Situation, nur etwas unerwartet, weil meine Klinke sonst eigentlich narrensicher auslöst. Vermutlich nur irgendwo hängengeblieben.
Zwischen den Flügen bin ich immer wieder auch das Quad zum Ausrollen der Seile gefahren und das ist auch immer wieder unterhaltsam.
Von daher ein schöner Flugtag zum Saisionende und ich hoffe, dass es doch noch ein paar weitere Chancen dieses Jahr gibt. Vielleicht sogar schon morgen, aber das ist noch nicht sicher.