Zwischen November-Blues und Altweibersommer


Die letzten Tage hatten wir eine Inversionswetterlage. Im November heisst das meist, dass sich unten in den Tälern dichter Nebel bildet, während auf den Bergen es warm und sonnig ist.
Die ganzen letzten Tage sind wir hier unten am Rhein in der Nebelsuppe fast abgesoffen und erfroren, während es im Taunus eben genial sonnig und warm war. Leider hatte ich seit Freitag keine Gelegenheit, das schöne Wetter im Taunus auszunutzen.

Die letzten beiden Tage habe ich zumindest während meiner C-Schulung in Oberursel die guten Bedingungen in der Höhe am Rande mitnehmen können (wenngleich nur in den Schulungspausen und bei den Hin- und Rückfahrten – aber zumindest die Sonne gesehen).
Heute aber wollte ich nochmal richtig Sonne tanken und bin kurz vor 12:00 Uhr in Reichenbach gewesen. Passender Weise hat genau heute die Sonne es das erste Mal seit Tagen auch wieder zuhause durch den Nebel geschafft.

Egal – vor Ort stand der Wind recht auf dem Hang. Insbesondere zwischen 12:00 – 13:00 Uhr ging es teilweise gut zu fliegen. Nicht so gut wie die letzte Zeit öfter, aber dennoch lohnend. Zu der Zeit waren wir nur zu zweit, aber über den Nachmittag kamen noch 5 weitere Flieger dazu.

Allerdings hatten die die beste Phase verpasst, denn ab etwa 13:00 Uhr wurde der Wind schwächer und hat mehr auf Ost gedreht.

Es ging dennoch weiter spielen und durch die schöne Sonne hat es sich auch dann noch gelohnt am Hang zu bleiben.

Über die nächsten Wochen werden die Fluggelegenheiten sicher immer weniger und was man an solchen Möglichkeiten ausnutzen kann, sollte man mitnehmen.

Kurz vor 15:00 Uhr bin ich vom Hang weg. Die meisten anderen Flieger sind noch geblieben, aber wie ich das später auf der Webcam gesehen habe, sind die dann auch bis ca. 15:30 Uhr  gegangen.

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