Und wieder Singhofen

Im Moment pendeln meine Flugtage zwischen Schleppen in Flonheim/Wallertheim und Schleppen Singhofen. Mir fehlt echt das Fliegen am Hang, aber das Fliegen an der Winde hat natürlich auch einige Vorteile. Insbesondere geht es höher hinaus als bei mir üblicherweise am Hang. Und man spart die Kraxelei den Hang hoch.

Ich war heute wieder beim ersten Doppel des Flugtages dabei und schon der erste Flug hat gezeigt, dass es heute gut tragen wird. Ein Kollege hatte sogar angekündigt ein Dreieck fliegen zu wollen und vielleicht sogar bis Koblenz zu fliegen. Das Ziel ist dann aber ganz klar verfehlt worden. So gut wurde es auch nicht.

Denn obwohl der Wind die meiste Zeit gut auf der Bahn stand (und wie fast immer 90 Grad gegenüber den Vorhersagen der meisten Wetterdienste gedreht), machten Schlieren einer breitflächigen und zuverlässigen Thermik den Garaus. Was heute auch etwas lästig war – an der Winde war der Wurm drin. Wir hatten immer wieder technische Probleme und damit längere Wartezeiten (leider auch wohl in der besten Phase des Tages). Da aber nur 7 oder 8 Flieger da waren, kamen dennoch alle ausreichend oft in die Luft.

Beim Start ging es wie im Aufzug nach oben (ohne sehr ruppig zu sein) und die Ausklinkhöhen waren durch die Bank gut. Ich hatte heute mit die besten Ausklinkhöhen an der Stecke ever, denke ich. Obwohl die Schleppstrecke sogar noch ein paar Meter länger hätte sein können – aber durch die Bodenwellen wollten wir Sichtkontakt zwischen Winde und Start.

In der Luft hat es dann zwar auch gut getragen und man konnte sich bei eigentlich den meisten Flügen halten und zumindest mit Nullschiebern eindrehen. Aber immer nur ein paar Minuten und dann sind die Bärte verweht worden. Ganz aufdehen und wegfliegen war für keinen Flieger heute drin.

Dennoch waren meine 4 Flüge heute alle von der besseren Sorte. Und ich bin mächtig stolz 🙂 ob meines letzten Flugs.
Ich habe schon beim Kreisen gesehen, dass Sunny am Start/Landeplatz einen Icarosack zusammengefaltet und ausgelegt hatte.

Das war klar die Aufforderung ein Ziellanden zu versuchen. Und was soll ich sagen – ich bin genau in der Mitte von der Tüte von vielleicht 50×50 Cm gelandet :-). Das zeigt mal wieder, dass man mit dem Gleitschirm auf einem Handtuch landen kann (wenn denn nicht unerwartete Böen die Landeeinteilung über den Haufen werfen).

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